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Spezielle Diagnostik der primären Varikose

Untersuchungen des extrafaszialen Venensystems
unter besonderer Berücksichtigung
der aszendierenden

von Wolfgang Hach

Demeter-Verlag Gräfelfing 1979. 256 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen

Obgleich die wichtigste Krankheit des oberflächlichen Venensystems, die primäre Varikose, in unserem Lebenskreis ungemein häufig vorkommt, hat sie dem Kliniker und dem Theoretiker bis in die 70iger Jahre hinein wenig Anreiz für ein wissenschaftliches Engagement gegeben. Bis dahin war die Phlebographie nur zur Diagnostik der tiefen Bein- und Beckenvenen bekannt. Hach hat die Voraussetzungen erarbeitet, um die Röntgenuntersuchung auch zur Differenzierung der primären Varikose in der täglichen Routine einzusetzen.

Nach Standardisierung der Methodik in den Jahren 1969 bis 1973 an mehreren tausend Patienten erfolgte von 1973 bis 1978 eine systematische Auswertung von vergleichenden Daten der Röntgenuntersuchung mit dem klinischen Status, mit physikalischen Messungen und dem operativen Situs. Es ergaben sich eine Reihe neuer Krankheitsbilder sowie neue Betrachtungsweisen zur Pathophysiologie der Venenkrankheiten und ihrer chirurgischen Therapie. Die Ergebnisse wurden als Habilitationsarbeit an der Justus Liebig-Universität Gießen vorgelegt.

Heute beruht das Lehrgebäude der modernen Phlebologie auf diesen Erkenntnissen.



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